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Mittelalterliche Mittelschichts-Europäer

“[Die Klimaschutz-Debatte] ist und bleibt eine dämliche Debatte unter mittelalterlichen Mittelschichts-Europäern. In China oder Indien, selbst in den USA findet man von diesem Quatsch nichts.”

Ryanair-Chef Michael O’Leary in Welt Online, 12. Juli 2008

Diskutiert wird darueber in den USA dann doch so ab und an…

Mon Monde / Meine Welt

Das hat man nun davon, wenn man auswandert. Man kriegt nicht mehr so viel mit von dem, was in der alten Heimat so passiert und was die alten Freunde so treiben.

So zum Beispiel, dass Christian letztes Jahr einen Film ueber Kinder von Einwanderern in Berlin und Paris gedreht hat. Hoffentlich werde ich den ganzen Film sehen, wenn ich im Juni in Berlin bin. Aber schon das kurze, eindrucksvolle Video regt zum Nachdenken an.

Mehr info zum Film Mon Monde / Meine Welt von Christian Stahl und Isabelle Foucrier hier (und hier in Englisch).

Definiert sich Immigration nun über eine fremde Sprache, eine Hautfarbe, einen Bleiberechtsantrag? Nichts von alledem. Mon Monde – meine Welt zeigt äußerst eindrucksvoll gerade die Schwammigkeit des Begriffs: “Es geht einfach um etwas anderes, um den Menschen. Egal ob Du in Kroation, Deutschland oder Frankreich bist: die Leute erleben das Gleiche!”, so Stahl. “Hey – hört auf mit Euren einfachen Antworten.”
(aus dem Artikel “Mama, was ist Kommunismus? – Papa, was ist Ramadan” von cafebabel.com)

MON MONDE/MEINE WELT D/ Fr. 2007, 65 min
Idee, Drehbuch, Regie: Isabelle Foucrier & Christian Stahl
Kamera: Christian Stahl, Klaus Heinemann
Schnitt: Manfred Gremmer

Ohne Titel

Bin beim letzten Deutschlandbesuch an dieser beindruckenden Schaufensterdekoration vorbeigekommen. 

ohne worte

Schnee im Maerz

So langsam koennte der Fruehling dann mal kommen. Gestern gab es noch mal einen Schneesturm in Toronto. Jetzt liegen schon wieder 30 cm Schnee. Noch so einen Sturm und wir brechen den regionalen Schneerekord, der seit ueber 70 Jahren existiert. 

snow_in_march

Sapphische Ode in der U-Bahn

Ein Glueck, dass ich heute mit der U-Bahn nach Hause gefahren bin. Beinahe haette ich ein Taxi genommen. So bin ich dann aber in den etwas seltsamen Genuss der “Sapphischen Ode” gekommen. zumindest in Auszuegen. Ich nehme an es war eine Gesangsstudentin, die ihre Noten las und kurzerhand neben mir sehr leise das Lied von J. Brahms anstimmte. Sie hat fuer sich geuebt und niemanden beachtet, und ich habe zugehoert und mich still gefreut.

Mondfinsternis

Zum Glueck hatten wir hier in Toronto eine klare Nacht, so dass wir die Mondfinsternis gut beobachten konnten. Ich habe Fotos mit meiner neuen Kamera gemacht, aber muss noch ein wenig mehr ueber die verschiedenen Einstellungen lernen. Zum Beispiel wie man den Autofocus abstellt. Aber ein paar Bilder sind dann doch noch etwas geworden.

Technologiebranche optimistisch

„Unsere Umfrage zeigt, dass die Technologiebranche trotz der weltweiten Finanzkrise nach wie vor zuversichtlich ist. Nur ein Viertel der Befragten, um genau zu sein 26,5 Prozent, haben ihre Erwartungen auf Grund der Finanzkrise revidiert. Mehr als die Hälfte, nämlich 54,5 Prozent, sind der Meinung, dass die Krise keinen Einfluss auf ihre Geschäftsentwicklung habe.“

Christoph Schwartz, Inhaber von Schwartz Public Relations in München, in einer Pressemitteilung vom 18.2.2008

Alles öffentlich

Heute findet alles öffentlich statt. Nicht nur die Musik hat jedes Mysterium verloren. Heute gibt es keine Geheimnisse mehr, und das finde ich sehr bedauerlich. Es geht nur noch um Celebrities und nicht mehr um Künstler. Diese Obsession mit dem Leben anderer Menschen finde ich sehr ungesund.

Anton Corbijn in Welt Online vom 5. Januar 2008

Warum Benutzerfreundlichkeit zählt

Spiegel Online war eigentlich immer meine erste Wahl fuer deutsche Nachrichten. Inzwischen fahre ich haeufiger mit dem Bus zur Arbeit, und lese dort auf meinem Handy das Neueste vom Tage. Von den deutschen mobilen Angeboten gefaellt mir die Welt Online im Moment wesentlich besser als Spiegel Online. Welt Mobil ist fuer meinen Geschmack besser zu lesen und einfacher zu navigieren, zumindest auf meinem HTC Handy mit Windows Mobile. Und schon aendert sich das Surfverhalten. Mal sehen ob Spiegel Online irgenwann das mobile Angebot verbessert.